| Minolta AF 28mm 1:2.8 (22) |
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War die Brennweite von 28mm lange Zeit so etwas wie "der" Standard-Weitwinkel, so hat die Brennweite heute stark an Boden verloren. Ultra-weite, hochgeöffnete Zooms versprechen dramatischere Bildeffekte, mehr "unendliche Weite" und eine geradezu dreidimensionale Räumlichkeit. Das einfach aufgebaute AF 2.8/28mm kann damit nicht dienen, schon gar nicht an einer APS-C-DSLR, an dem die Brennweite einem "42mm" entspricht. Das preisgünstige Objektiv ist klein, leicht (200g) und weniger robust gebaut als das entsprechende 20er und das 24er. Am Vollformat-Sensor der alpha 900 kann das Billig-Objektiv weniger überzeugen. Während die Bildmitte durchaus gut ist, erreichen die Ecken selbst bei f11 kein überzeugendes Niveau. Zusätzlich zu fehlenden Detailschärfe verderben recht starke CA's das Bild. An APS-C-DSLRs ist die Abbildungsleistung durchaus vergleichbar mit dem AF 2.8/24mm und auch 12MP-DSLRs bei voller Oeffnung sehr brauchbar. Allerdings bringen Zoomobjektive der Spitzenklasse (seien sie nun alt, wie das AF 4/24-50mm und das AF 4-4.5/28-135mm, oder neu wie das Zeiss 3.5-4.5/16-80mm) eine etwas bessere Auflösung der feinen Details. Below some 100% crops on the Sony alpha 900 (full frame, 24MP) using my Minolta AF 2.8/28mm. The RAW files were converted using Photoshop / Camera Raw 4.6 beta. "Sharpening" was set to 50, the "Radius" to 0.5 pixels, and "Detail" to 50. No correction for chromatic aberrations was applied.
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