Das Konica Hexanon AR 3.2/135mm ist ein eher lichtschwaches und deswegen häufig übersehenes kleines Teleobjektiv, das abgeblendet auf f5-6 ... f11 mit besten Leistungen aufwarten kann. Es hat dann sehr wenig chromatische Aberrationen (CAs) und eine ausgesprochen gute Detailauflösung bis in die äussersten Ecken des 24 MP Vollformates. Selbst an 43 MP ist es gut nutzbar; allenfalls muss man sich dann auf einen kleineren "optimalen" Blendenbereich von f5.6 ... f 8 beschränken und die leichten lateralen CAs herausrechnen.

Ebenso wie beim Zeiss Sonnar CY 2.8/135mm oder beim Nikkor AiS 2.8/135mm ist eine der ursprünglich vier Linsen der zugrundeliegenden Ernostar-Konstruktion (siehe Hexanon AR 2.5/135mm) nun als achromatisches Dublett ausgebildet. Allerdings hat man bei Konica die zentrale negative Linse (und nicht die hinterste positive Linse) zur Farbkorrektur genutzt. Dieses Prinzip hat später Minolta bei seinen MD-III-Objektiven 2.8/135mm und 2/135mm weiter verfeinert, indem man die Brechkraft des zentralen negativen Dubletts auf zwei Elemente verteilte und damit u. a. die sphärischen Aberrationen - die hier beim Hexanon deutlich zutage treten, wenn man mit Offenblende arbeitet! - deutlich verringern konnte.

 

 

 

 Konica Hexanon AR 135mmf32 section  Konica AR 135mmf32 KONICA HEXANON 135mm 1:3.2                
(5 Linsen / 4 Glieder)

 

* Exzellentes 135er, das es problemlos mit dem besten Minolta 135mm Teleobjektiven aufnehmen kann (MC/MD 2.8/135 Vierlinser, MD 2.8/135mm Fünflinser und MD 3.5/135mm Fünflinser)

* An 24 MP Vollformat bereits bei Offenblende beste Detailauflösung bis in die Bildecken

* Naheinstellgrenze von nur 1m; ungewöhnlich für ein 135er aus dieser Zeit (die üblichen 2.8/135er und 3.5/135er kamen auf 1.5 m, die teuren 2/135er auf 1.3 m)