Als Nachfolger des Auto Rokkor Zoom 160-500 mm 1:8 (1964) wurde 1973 das MC Rokkor Zoom 100-500 mm 1:8 vorgestellt. Eine APO-Version desselben Objektives folgte 1983. Wegen seiner niedrigen Lichtstärke und des sehr dunklen Sucherbildes konnte es sich allerdings nie gegen die lichtstarken Festbrennweiten durchsetzen, die von der Konkurrenz (Canon, Nikon, Leitz) in diesem Bereich angeboten wurden.

Eine optisch leicht modifizierte, apochromatisch korrigierte Variante mit einer Linse aus Fluorit kam 1983 auf den Markt. Die APO-Version hat auch an modernen und hoch auflösenden Digitalkameras eine ansprechende Leistung, währenddem die ältere Version ohne APO schon in analogen Zeiten als eher schwach galt.

 

Minolta 100-500mm f8 MD-III MINOLTA 100-500mm 1:8 (16 Linsen / 10 Glieder)

 

Fassungen: MC-X (1973/1976), MD-I (1977), MD-III (1981)
MINOLTA 100-500mm 1:8 APO (16 Linsen / 10 Glieder)

 

Fassung: MD-III (1983)

 


f/8 ist äußerst lichtschwach. Von der Optik her ist es wohl in Ordnung. Es gab zwei Varianten: Eine normale und eine APO-Variante. Letztere ist natürlich vorzuziehen. Ansonsten ist es ein ziemliches Ungetüm mit sehr begrenztem Einsatzbereich. Interessant ist die passende Nahlinse (Achromat) im 72er-Format, die passt nämlich auch an die 2,0/135mm, 2.8/200mm, 4.5/300mm und 5.6/400mm Objektive.

Dennis Lohman, www.mi-fo.de